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Stoßwellen­therapie

Auf einen Blick

Schmerzreduktion ohne Operation

  • Nicht-invasiv
  • Ohne Narkose
  • EMS DolorClast
  • Keine Ausfallzeit
Symbol Stoßwellentherapie

Die Stoßwellen­therapie (Extrakorporale Stoßwellen­therapie, ESWT) ist ein nicht-invasives Verfahren zur Behandlung von Sehnenansatzentzündungen (Tendopathien). Ich setze sie vor allem dann ein, wenn konservative Maßnahmen wie Schonung oder Physiotherapie nicht ausreichend geholfen haben, gezielt bei Beschwerden an Hand, Hand­gelenk und Ellenbogen. Dabei arbeite ich mit dem EMS DolorClast.

Schritt für Schritt

Ablauf der Behandlung

1

Schmerzpunkt lokalisieren

Zuerst lokalisiere ich den Schmerzpunkt an der Sehne, bei Bedarf unterstützt durch Ultraschall (Sonographie).

2

Stoßwellen­behandlung

Ich setze den Stoßwellenkopf auf die betroffene Stelle auf. Sie spüren ein rhythmisches Klopfen; die Intensität passe ich individuell an.

3

Wirkung

Hochenergetische Schallwellen richte ich gezielt auf das Gewebe; sie sollen die Durchblutung anregen. Die Behandlung erfolgt von außen durch die Haut, ein Eingriff ist nicht nötig.

Vor der Behandlung

Vorbereitung

Keine Vorbereitung

Für die Behandlung ist keine besondere Vorbereitung nötig.

Befunde

Bringen Sie vorhandene Befunde mit, etwa Röntgen oder MRT.

Kleidung

Tragen Sie bequeme Kleidung, die sich leicht aufkrempeln lässt.

Keine Zuweisung

Eine Zuweisung ist nicht erforderlich; Sie können direkt einen Termin vereinbaren.

Gut zu wissen

Rund um die Behandlung

Behandlungsverlauf

Typisch sind 3 bis 5 Sitzungen im Abstand von jeweils einer Woche. Den genauen Verlauf lege ich nach der Erstuntersuchung fest.

Nach der Behandlung

Es gibt keine Ausfallzeit. In der Regel können Sie normal arbeiten; ich empfehle, die behandelte Stelle für kurze Zeit zu schonen.

Mögliche Nebenwirkungen

Vorübergehend können Rötungen, leichte Schwellungen oder eine kurzfristige Schmerzverstärkung auftreten. Diese Reaktionen klingen in der Regel innerhalb weniger Tage ab.

"Die Stoßwellen­therapie ist für mich eine sinnvolle Option, wenn Schonung und Physiotherapie allein nicht reichen. Gerade bei hartnäckigen Sehnenansatzbeschwerden sehe ich damit gute Ergebnisse."

– OA Dr. Philipp Reb, MSc

OA Dr. Philipp Reb, MSc
Patient bringt vorhandene Befunde zur Beratung mit

Therapieoptionen

Alternative Behandlungs­möglichkeiten

Je nach Befund kommen auch andere konservative Therapien in Frage: ultraschallgezielte Infiltrationen mit Cortison, Eigenblut­therapie (PRP) oder Hyaluronsäure-Injektionen. Welche Option am besten passt, bespreche ich mit Ihnen in der Erstordination. In manchen Fällen kann auch ein operativer Eingriff sinnvoll sein.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Stoßwellen­therapie

Vor allem bei Sehnenansatzentzündungen (Tendopathien) wie dem Tennis­ellenbogen (Epicondylitis lateralis), dem Golfer­ellenbogen (Epicondylitis medialis) und bei Sehnen­scheiden­entzündungen an der Hand.
Während der Stoßwellenbehandlung spüren Sie ein Klopfen, das je nach Empfindlichkeit unangenehm sein kann. Die Intensität passe ich individuell an.
Eine Besserung tritt häufig nach 2 bis 3 Sitzungen ein. Der volle Effekt zeigt sich oft erst einige Wochen nach Abschluss der Behandlung.
Ich bin Wahlarzt. Sie bezahlen das Honorar direkt und reichen die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse ein; bei privater Zusatzversicherung ist häufig eine vollständige Rückerstattung möglich.