Medizinisch geprüftDie medizinischen Inhalte dieser Seite wurden von OA Dr. Philipp Reb, MSc geprüft.
Schmerztherapie
Auf einen Blick
Rasche Schmerzlinderung bei Entzündungen
- Ultraschallgezielt
- Rasche Linderung
- Ambulant
- Ohne Ausfallzeit
Bei akuten Entzündungen oder starken Schmerzen an Sehnen und Gelenken kann eine gezielte Cortisoninfiltration rasch Linderung bringen. Ich spritze unter Ultraschallkontrolle direkt an die betroffene Struktur, in das Gelenk (intraartikulär) oder an die Sehne (peritendinös). So lässt sich eine akute Entzündung lokal eindämmen.
Schritt für Schritt
Ablauf der Infiltration
Lokalisieren
Ich lokalisiere die betroffene Struktur per Ultraschall (Sonographie). Am Bildschirm sehe ich in Echtzeit, wo die Entzündung sitzt.
Infiltration
Die Nadel führe ich unter Sichtkontrolle exakt an die Zielstruktur und spritze das Cortison. Die Injektion dauert nur wenige Augenblicke.
Wirkung
Cortison gehört zu den körpereigenen Entzündungshemmern (Glucocorticoiden) und dämmt die Entzündung lokal ein. Eine Besserung spüren Sie oft schon nach wenigen Tagen.
Vor der Behandlung
Vorbereitung
Keine Vorbereitung
Für die Infiltration ist keine besondere Vorbereitung nötig.
Befunde
Bringen Sie vorhandene Befunde mit, etwa Röntgen oder MRT.
Medikamente
Blutverdünnende Medikamente besprechen Sie bitte vorab mit mir.
Keine Zuweisung
Eine Zuweisung ist nicht erforderlich; Sie können direkt einen Termin vereinbaren.
Gut zu wissen
Rund um die Behandlung
Behandlungsverlauf
Je nach Befund sind 1 bis 5 Sitzungen möglich. Den Verlauf lege ich nach der Erstuntersuchung fest.
Wirkungseintritt
Cortison wirkt in der Regel innerhalb weniger Tage. Bei akuten Entzündungen ist eine Besserung oft schon nach 24 bis 48 Stunden spürbar. Eine Ausfallzeit entsteht nicht.
Mögliche Nebenwirkungen
An der Einstichstelle können vorübergehend Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen auftreten. Bei wiederholter Anwendung an derselben Stelle bespreche ich mit Ihnen das Nutzen-Risiko-Verhältnis.
"Cortison hat seinen Platz in der Schmerztherapie, aber es ist nicht bei jeder Diagnose die richtige Wahl. Mir ist wichtig, vorher genau abzuklären, was die Ursache ist, und dann gezielt zu behandeln."
– OA Dr. Philipp Reb, MSc
Therapieoptionen
Alternative Behandlungsmöglichkeiten
Nicht bei allen Beschwerden ist Cortison die erste Wahl. Je nach Diagnose können Stoßwellentherapie, Eigenbluttherapie (PRP) oder Hyaluronsäure sinnvoller sein. Bei einem schnellenden Finger oder Morbus Dupuytren, der auf eine Infiltration nicht anspricht, kann ein operativer Eingriff in Frage kommen.
FAQ