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Ellenbogen­arthrose

Auf einen Blick

Gelenkverschleiß im Ellenbogen­gelenk

Ellenbogenarthrose

Bei einer Ellenbogen­arthrose (Cubitalarthrose) nutzt sich der Knorpel im Ellenbogengelenk ab. Das führt zu Schmerzen, eingeschränkter Beweglichkeit und einem Gefühl der Steifigkeit, besonders bei Belastung. Ich untersuche das Gelenk gründlich per Ultraschall und stimme die Therapie individuell auf Ihren Befund ab.

Bei milder Arthrose lindert eine konservative Therapie die Beschwerden oft deutlich. Bei fortgeschrittenem Knorpelverlust oder anhaltenden Schmerzen bespreche ich mit Ihnen, ob ein operativer Eingriff sinnvoll ist.

Anzeichen

Woran erkennt man eine Ellenbogen­arthrose?

Schmerzen im Ellenbogen bei Belastung, etwa beim Heben oder Tragen

Zunehmende Steifigkeit, vor allem morgens oder nach längerer Ruhephase

Eingeschränkte Streckung oder Beugung des Ellenbogen­gelenks

Reibegeräusche (Krepitation) bei Bewegung

Schwellung und Druckempfindlichkeit am Gelenk

In fortgeschrittenen Fällen: Schmerzen auch in Ruhe und Blockaden bei bestimmten Bewegungen

Hintergrund

Ursachen & Diagnose

Wie entsteht eine Ellenbogen­arthrose?

Der Knorpel im Ellenbogengelenk dient als Puffer zwischen den Gelenkflächen. Wird er durch Überlastung, wiederholte Belastung oder frühere Verletzungen (z. B. Knochenbrüche, Verrenkungen) geschädigt, reiben die Knochen zunehmend aufeinander. Auch entzündliche Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Berufe mit starker Armbelastung oder sportliche Überbeanspruchung können den Knorpelabbau beschleunigen.

Wie wird die Ellenbogen­arthrose festgestellt?

Ich frage Sie gezielt nach Ihren Beschwerden und prüfe die Beweglichkeit des Ellenbogengelenks. Per Ultraschall erkenne ich Gelenkergüsse, Knorpelveränderungen und knöcherne Anbauten. Ergänzend fertige ich häufig ein Röntgenbild an; es zeigt Gelenkspalt und Knochenstruktur und hilft, den Schweregrad der Arthrose einzuordnen.

"Arthrose im Ellenbogen schränkt viele alltägliche Bewegungen ein, vom Tragen einer Einkaufstasche bis zum Aufstützen. Mein Ziel ist, mit Ihnen gemeinsam den Weg zu finden, der am besten zu Ihrer Situation passt."

– OA Dr. Philipp Reb, MSc

OA Dr. Philipp Reb, MSc
OA Dr. Philipp Reb im Patientengespräch

Wann zum Arzt

Wann sollten Sie einen Ellenbogenspezialisten aufsuchen?

Vereinbaren Sie einen Termin, wenn Schmerzen im Ellenbogen bei alltäglichen Bewegungen regelmäßig auftreten oder das Gelenk zunehmend steifer wird. Können Sie den Arm nicht mehr vollständig strecken oder beugen, sollten Sie das abklären lassen. Auch nach einem Knochenbruch oder einer Verrenkung im Ellenbogen ist eine Kontrolle sinnvoll, weil sich eine Arthrose als Spätfolge entwickeln kann.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zur Ellenbogen­arthrose

Arthrose ist ein Verschleißprozess; der Knorpel regeneriert sich nicht vollständig. Die Behandlung lindert Schmerzen, erhält die Beweglichkeit und verlangsamt das Fortschreiten. In vielen Fällen lässt sich die Lebensqualität damit deutlich verbessern.
Gezielte Übungen stärken die Muskulatur rund um das Gelenk und verbessern die Beweglichkeit. Ich empfehle Physiotherapie häufig als Ergänzung zur medikamentösen oder infiltrativen Therapie.
Eine Cortisoninfiltration wirkt entzündungshemmend und kann akute Schmerzen rasch lindern. Hyaluronsäure verbessert die Gelenkschmierung und kann den Knorpel längerfristig unterstützen. Welche Option sinnvoll ist, hängt vom Stadium der Arthrose ab.
Einen Gelenksersatz ziehe ich erst in Betracht, wenn konservative Maßnahmen und gelenkerhaltende Eingriffe die Beschwerden nicht ausreichend lindern. Vorher prüfe ich alle weniger invasiven Optionen.
Das hängt von der Sportart und dem Schweregrad ab. Gelenkschonende Bewegung ist in der Regel zu empfehlen. Sportarten mit starker Stoßbelastung oder schwerem Heben sollten Sie mit mir besprechen. Als Sportmediziner berate ich Sie zu passenden Alternativen.
Ich bin Wahlarzt. Sie bezahlen das Honorar direkt und reichen die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse ein; bei privater Zusatzversicherung ist häufig eine vollständige Rückerstattung möglich.