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Sport­verletzungen

Auf einen Blick

Verletzungen an Hand, Hand­gelenk und Ellenbogen

Sportverletzungen

Sport­verletzungen an Hand, Hand­gelenk und Ellenbogen entstehen durch Stürze, Verdrehungen oder direkte Aufpralle. Typische Folgen sind Bänderrisse, Kapseleinrisse, Sehnenreizungen oder Knorpelschäden. Ich verbinde handchirurgische Erfahrung mit sportmedizinischem Wissen und plane die Behandlung so, dass Sie sicher zum Sport zurückkehren.

Viele Sport­verletzungen heilen unter konservativer Therapie gut aus. Sind Strukturen gerissen oder verschoben, kann ein operativer Eingriff nötig sein, um die Funktion wiederherzustellen.

Anzeichen

Woran erkennt man eine Sport­verletzung an Hand oder Ellenbogen?

Schwellung und Druckschmerz am Hand­gelenk oder an den Fingergelenken nach einem Sturz

Eingeschränkte Beweglichkeit beim Beugen, Strecken oder Drehen der Hand

Schmerzen beim Zugreifen oder Abstützen, etwa beim Liegestütz oder Halten eines Schlägers

Instabilitätsgefühl im Hand­gelenk oder Daumengrundgelenk

Blaufärbung und Schwellung am Ellenbogen nach einem direkten Aufprall

Schnappende oder blockierende Bewegung im Hand­gelenk bei Belastung

Hintergrund

Ursachen & Diagnose

Wie entstehen Sport­verletzungen an Hand und Ellenbogen?

Die häufigste Ursache ist ein Sturz auf die ausgestreckte Hand (FOOSH, Fall on Outstretched Hand), der Bänder, Knochen oder Knorpel am Hand­gelenk schädigen kann. Ballsportarten wie Handball, Volleyball oder Torwarttraining bringen Stauchungen und Kapselrisse an den Fingergelenken mit sich. Sportarten mit Schlägern oder Stöcken belasten Hand­gelenk und Ellenbogen durch wiederholte Aufprallkräfte und Drehbewegungen.

Wie werden Sport­verletzungen an Hand und Ellenbogen festgestellt?

Ich frage Sie gezielt nach dem Unfallhergang und prüfe Beweglichkeit, Stabilität und Schmerzpunkte an Hand und Ellenbogen. Per Ultraschall stelle ich Sehnenreizungen, Ergüsse und Bandverletzungen direkt dar. Bei Verdacht auf Knochen- oder Knorpelschäden veranlasse ich ergänzend ein Röntgen oder MRT, um das Ausmaß der Verletzung genau zu beurteilen.

"Als Teamarzt beim ÖFB erlebe ich, wie wichtig es für Sportlerinnen und Sportler ist, schnell Klarheit über eine Verletzung zu bekommen. Mir ist es wichtig, ehrlich einzuschätzen, was konservativ heilen kann und wann ein Eingriff sinnvoll ist."

– OA Dr. Philipp Reb, MSc

OA Dr. Philipp Reb, MSc
OA Dr. Philipp Reb im Patientengespräch

Wann zum Arzt

Wann sollten Sie einen Handchirurgen aufsuchen?

Vereinbaren Sie einen Termin, wenn Schmerzen oder Schwellungen an Hand, Hand­gelenk oder Ellenbogen nach einer Sport­verletzung nicht innerhalb weniger Tage deutlich nachlassen. Besonders bei Instabilität, eingeschränkter Beweglichkeit oder wenn Sie den verletzten Bereich nicht belasten können, sollten Sie das abklären lassen. Ein früher Befund hilft, Folgeschäden an Bändern und Knorpel zu vermeiden und die Heilung gezielt zu steuern.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Sport­verletzungen an Hand und Ellenbogen

Das hängt von Art und Schwere der Verletzung ab. Bei leichten Prellungen oder Zerrungen ist eine Rückkehr zum Training häufig nach wenigen Wochen möglich. Nach einer Operation am Hand­gelenk kann die Sportpause mehrere Wochen betragen. Nach der Untersuchung gebe ich Ihnen eine realistische Einschätzung.
Nicht bei jeder. Ich beginne mit einer klinischen Untersuchung und Ultraschall. Bei Verdacht auf einen Knochenbruch oder tiefergehende Schäden veranlasse ich eine weiterführende Bildgebung. Viele Weichteilverletzungen lassen sich per Ultraschall bereits gut einordnen.
Bei der Arthroskopie (ASK) führe ich eine kleine Kamera über einen Hautschnitt in das Hand­gelenk ein. So lassen sich Knorpel, Bänder und Gelenkflächen direkt beurteilen und in derselben Sitzung behandeln. Der Eingriff erfolgt tagesklinisch.
Unbehandelte Band- oder Knorpelverletzungen können zu einer Instabilität führen, die langfristig eine Arthrose begünstigt. Deshalb ist eine rechtzeitige Abklärung sinnvoll, besonders wenn die Beschwerden nach der akuten Phase nicht vollständig verschwinden.
Die PECH-Regel (Pause, Eis, Compression, Hochlagern) hilft in den ersten Stunden, Schwellung und Schmerzen einzudämmen. Das ersetzt keine ärztliche Untersuchung, gibt dem Gewebe aber eine gute Ausgangsposition für die Heilung.
Ich bin Wahlarzt. Sie bezahlen das Honorar direkt und reichen die Rechnung bei Ihrer Krankenkasse ein; bei privater Zusatzversicherung ist häufig eine vollständige Rückerstattung möglich.